Ausbildung mit QR-Code: Das virtuelle Klassenzimmer

Wieviel Information ist ausreichend?

Ich habe mich schon lange Zeit mit den verschiedenen Methoden für das Erlernen von Fertigkeiten und Wissensgebieten interessiert. Mit den heutigen technischen Möglichkeiten ist es keine Fiktion mehr, dass man komplizierte Geräte oder Arbeiten komplett virtuell erlernen kann. 

Das Thema hat in der Industrie den Namen "Industrie 4.0". Ich habe diese Technologie in einem anderen Bereich untergebracht und zwar im Ausstellungssektor. Ich habe den Begriff "Das Museum als dreidimensionaler Datenraum" gewählt. Vereinfacht gesprochen habe ich QR-Code verwendet um Objekte in Museen besser beschreiben zu können.

Ein Museum hat den Auftrag die Objekte zu erhalten und konservieren aber auch für Interessierte auszustellen. Das Problem ist nur oft, dass man mit dem zweizeiligen Beschreibungstext nicht wirklich etwas anfangen kann. Mit der Verwendung des QR-Codes war es möglich die Informationen mit dem Objekt am Ort zu verbinden. 

Dieses System ist das erste mal in Wien 2014 im Heeresgeschichtlichen Museum für die Ausstellung 100 Jahre erster Weltkrieg, zum Einsatz gelangt. Seither wurde es erweitert und ausgebaut. 

Das Objekt wird zur Schnittstelle,

Friedrich Howanietz Heeresgeschichtliches Museum
Friedrich Howanietz die Namenlosen von Albin Egger Lienz

und der Code zum Design

Heeresgeschichtliches Museum Friedrich Howanietz

 

Der QR-Code wird selbst zum Icon. Neben dem schnellen Datenzugang hat dieses System auch viele Vorteile für das Marketing. So kann man sein Angebot von Offline sofort nach Online bringen.

In Österreich laufen die Uhren anders

 

Erst recht spät hat man in Österreich die Möglichkeiten des QR-Codes erkannt und versucht umzusetzen. Billa war wieder einmal einer der Vorreiter der sich mit dieser Thematik auseinandergesetzt hat. Billa war übringens auch das erste Unternehmen, dass bei der Einführung des Barcodes in den 80er Jahren federführend war. Ein moderner Supermarkt wäre ohne Barcode heute undenkbar.

Bis zu 2/3 der Kosten in der Ausbildung sparen?

In der Schulung und Industrie gibt es viel Bedarf an sofortiger Information in Echtzeit.  Unter zu Hilfenahme von diesen technischen Möglichkeiten lässt sich die Ausbildungszeit und die damit verbunden Kosten um mehr als zwei drittel senken. Ich habe einige sehr effektive Projekt verwirklicht die speziell im Service-Bereich von Großmaschinen, gut funktionieren.

Friedrich Howanietz Ausbildung mit QR-Code
Friedrich Howanietz Ausbildung in der Industrie mit QR-Code

Mit dem QR-Code beantwortet man: "Wie geht das?"

Friedrich Howanietz Norden Bombsight

Im Katastropheneinsatz bestens bewehrt

Friedrich Howanietz Point of emergency

Ein weiteres Einsatzgebiet ist im Kriesen- und Notsituationen. In vielen Städten zählt es mittlerweile schon zur stabilen Einrichtung im Stadtgebiet. Auch in den Städten in Wien wird sich das früher oder später durchsetzen. 

In den asiatischen Städten von Japan und Korea ist der QR-Code allgegenwärtig. 

Einer der Hauptgründe dafür ist das freie W-Lan das für alle, jederzeit zur Verfügung steht.